Job-Nr. 9105272
BF

Fachgebietsleitung (m/w/d)

Bundesamt für Naturschutz vor 1 Wochen
VollzeitHybrid
StandortBad Godesberg Bonn, Nordrhein-Westfalen

Familienfreundliche Behördenkultur (Familienservice, Eltern-Kind-Büro) Modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld Individuelle Förderung (Weiterentwicklung durch vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungen) Gute Verkehrsanbindung Ladesäulen für Elektroautos Zuschuss zum Deutschland-Jobticket Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten.

Die Fachgebietsleitung strukturiert, koordiniert und verantwortet die Aufgabenplanung und die laufenden Arbeiten des Fachgebietes. Sie bestimmt die strategischen Schwerpunkte des Fachgebietes in Abstimmung mit der Abteilungsleitung und wirkt an fachlichen Grundsatzfragen mit. Sie übernimmt als Führungskraft Verantwortung für die unterstellten Beschäftigten und zeichnet sich durch einen kommunikativen und kooperativen Führungsstil aus.

  • Mitwirkung und Unterstützung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-RL) und der EU-Vogelschutzrichtlinie (VSchRL) einschließlich des dazugehörigen Schutzgebietsnetzes Natura 2000
  • Beratung der Bundesländer und des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in allen Umset­zungsfragen und Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen und Gremien zu Natura 2000
  • Vertretung Deutschlands in entsprechenden Gremien auf EU-Ebene
  • Erstellen und Abstimmen der Entwürfe der Nationalen Berichte zum Zustand der Arten und Lebensraumtypen (Art. 17 FFH-RL) und der Vogelarten (Art. 12 VSchRL).
  • Bewertung der Natura 2000-Berichte und Ableitung von Handlungserfordernissen
  • Unterstützung des Bundesumweltministeriums und der Bundesländer bei der Umsetzung des Art. 4 („Wiederherstellung von Lebensraumtypen")der EU-Wiederherstellungsver­ordnung
  • Beratung als Teil des Europäischen Themenzentrums für Biodiversität und Ökosysteme (ETC BE) von der Europäischen Umweltagentur und der Generaldirektion Umwelt der EU- Kommission in EU-Umsetzungsfragen und bei der gemeinschaftlichen Bewertung inklu­sive dem Statusbericht zur Natur (SON)
  • Wissenschaftliche Arbeiten zu Fragen des Schutzgebietsmanagements, zum Schutz der charakteristischen Arten der FFH-Lebensraumtypen und zu den Auswirkungen des Klimawandels auf das Schutzgebietsnetz Natura 2000

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom-Universität oder Master- Abschluss bzw. gleichwertiger Abschluss) der Biologie (Fachrichtung Ökologie oder Naturschutz), Umweltwissenschaften (Schwerpunkt Naturschutz), Landschaftsökologie, des Naturschutzes oder vergleichbarer Fachrichtungen
  • Mehrjährige berufliche Erfahrungen im Umgang mit Naturschutzbehörden und Naturschutzorganisationen
  • Gute Kenntnisse über Biotopschutz, Gebietsschutz und Naturschutz auf EU-Ebene
  • NachgewieseneQualifikationeninder Personalführung sowie besondere Verantwortungs­bereitschaft
  • Gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz, Führungskompetenz sowie Genderkompetenz Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen Sehr gute sprachliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit in Deutsch sowie gute englische Sprachkenntnisse (schriftlich und mündlich)

Wünschenswerte fachliche Qualifikationen:

  • Erfahrungen mit der Weiterentwicklung von Naturschutzkonzepten, wünschenswert sind insbesondere Erfahrungen im Bereich der europäischen Naturschutzrichtlinien
  • Kenntnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur

Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.

Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen ist bei Übernahme im Beamtenverhältnis eine Besoldung der Besoldungsgruppe A 13 h bis A 15 BBesO A möglich.

Freuen Sie sich auf:

  • Bei vorliegenden Voraussetzungen ist bei Tarifbeschäftigten eine Einstellung bis Entgeltgruppe 15 TVöD möglich.
  • Bei Einstellung einer/eines Tarifbeschäftigten wird ein Arbeitsverhältnis auf Probe in dieser Führungsposition zunächst für die Dauer von maximal 2 Jahren begründet. Nach erfolgreicher Absolvierung der Erprobungszeit ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung vorgesehen.
  • Bei Beamt*innen richtet sich die Dauer der Erprobungszeit nach § 34 Bundeslauf- bahnverordnung (BLV).
  • Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil in Bereichen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
  • Von schwerbehinderten Menschen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Über den Arbeitgeber

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