Informatiker (m/w/d) für den Ermittlungsbereich IT-Kriminalität/Cybercrime (Informatiker/in)
Der Einsatz erfolgt in der Landespolizeidirektion des Saarlandes (LPD), Direktion LPD 2 Landeskriminalamt, in den dortigen Fachdienststellen, die sich mit der Bekämpfung der Cyberkriminalität bzw. der Kriminalität unter Nutzung des Tatmittels „Internet“ beschäftigen.
Wir sind der größte Arbeitgeber des Saarlandes. Die saarländische Landesverwaltung bietet eine große Vielfalt an verantwortungsvollen Tätigkeiten in verschiedensten Gebieten. Unsere Arbeit zeigt Wirkung: Sei es in den Bereichen Polizei, Schule, Justiz, IT, Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung, Verkehrs- und Energiepolitik, Umwelt, Gesundheitswesen, allgemeine Verwaltung, Technik, Finanzen, Bauen und Soziales. Wir gestalten die Zukunft des Saarlandes. Werden auch Sie #BerufsSaarländer*in (m/w/d).
Das Aufgabenprofil:
- Sicherung, Aufbereitung und Analyse digitaler Spuren
- Durchführung von Maßnahmen der Strafverfolgung und der Gefahrenabwehr, insbesondere im Deliktsbereich Cybercrime
- Bearbeitung von herausragenden Ermittlungsverfahren der Cyberkriminalität (u.a. Straftaten, die auf Computersysteme und Netzwerke zielen, Ransomware, Malware usw.)
- selbstständige Ermittlungen mit IT-Bezug, insbesondere im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets als Tatmittel (u.a. Straftaten im Kontext des Datenschutzrechts, Hasskriminalität, Kinder- und Jugendpornografie, Wirtschaftsdelikte, Computerbetrug, organisierte Kriminalität und Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität)
- Beratung der Dienststellen der LPD sowie sonstiger Behörden in Fachfragen
- Mitarbeit in der „Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC)“ für die Wirtschaft und sonstige öffentliche und nichtöffentliche Stellen.
Als Ermittlungspersonal der Staatsanwaltschaft fungieren Sie als Bindeglied zwischen fachspezifischen Ermittlerinnen und Ermittlern und der IT-Fachdienststelle. Nach einer einjährigen Qualifizierungsmaßnahme – Beginn am 1. Juni 2027 - werden Sie Kriminalbeamter/Kriminalbeamtin im gehobenen Polizeivollzugsdienst mit dem fachlichen Schwerpunkt des cyberkriminalistischen Dienstes mit allen hoheitlichen Befugnissen und verfügen über eine eigene Dienstwaffe. Sie führen Durchsuchungen durch und beschlagnahmen Beweismittel. Sie ermitteln selbständig in Fällen der Cyberkriminalität und können zur Entwicklung von Ermittlungsansätzen und Ermittlungswerkzeugen zur Bekämpfung neuer Phänomene aus dem Bereich Cybercrime beitragen. Sie unterstützen in anderen Kriminalitätsbereichen in Fällen mit starkem IT-Bezug oder wenn Ihr technisches Fachwissen gefragt ist, z. B. bei Rauschgift- oder Wirtschaftskriminalität, Gewaltverbrechen, Organisierter Kriminalität oder Terrorismus.
Benötigte Kenntnisse:
- abgeschlossenes einschlägiges (Fach-)Hochschulstudium der Fachrichtung Informations- und Kommunikationstechnik, Informatik oder vergleichbare Fachrichtung
- eine mindestens zweijährige, der Vorbildung entsprechende hauptberufliche Tätigkeit
Weitere Voraussetzungen:
- Sie dürfen nicht gerichtlich bestraft sein und es darf kein Strafverfahren gegen Sie anhängig sein.
- Sie sind Deutsche/r oder besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union.
- Die Anforderungen an die Körpergröße richten sich nach § 3 Absatz 1 Nummer 7 SPolLVO.
- Für Brillen- und Kontaktlinsenträger gelten besondere Bestimmungen - (siehe MerkblattBrillenträger (https://www.saarland.de/polizei/DE/institution/karriere/PDFs/MerkblattBrillentraeger.pdf?__blob=publicationFile&v=1) ).
- ausgeprägtes Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein
- schnelle Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit sowie Kommunikationsfähigkeit
- Flexibilität hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung
- Bereitschaft zur Übernahme von Diensten außerhalb der üblichen Bürozeiten bei besonderen Einsatzlagen
- Fähigkeit zur Teamarbeit
- Bereitschaft zur Einarbeitung in polizeispezifische Software
- Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung und Qualifizierung auch außerhalb des Saarlandes
- Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B
- Bereitschaft zur Teilnahme an der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme
- Während der einjährigen Qualifizierungsmaßnahme sind außerdem nachzuweisen: das Deutsche Sportabzeichen in der Leistungsstufe Bronze (Erfüllen der Bewertungskategorie „Ausdauer“ durch eine Laufdisziplin) sowie das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze.
Wir bieten:
- sicherer Arbeitsplatz
- verantwortungsvolle Tätigkeiten
- Berufe mit sicherem Einkommen und Perspektive
- Familienfreundlichkeit
- Betriebliches Gesundheitsmanagement
- umfassendes Fortbildungsangebot
- angenehmes, kollegiales Umfeld
- strukturierte Einarbeitung
- Jobticket (Kostenbeteiligung)
Informatiker (m/w/d) für den Ermittlungsbereich IT-Kriminalität/Cybercrime zur Qualifizierung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst gemäß § 13a der Verordnung über die Laufbahn des saarländischen Polizeivollzugsdienstes (SPolLVO).
Die Einstellung erfolgt zum 1. April 2027 zunächst als Tarifbeschäftigte/r. Die Eingruppierung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) - bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen und vorbehaltlich der Zustimmung der Personalkommission beim Ministerium für Inneres, Bauen und Sport - voraussichtlich nach Entgeltgruppe 10 im Teil I der Anlage A zum TV-L. Bei der Stufenzuordnung zu einer Entgeltgruppe können einschlägige Berufserfahrung sowie förderliche Zeiten berücksichtigt werden. Die in den Geltungsbereich des TV-L fallenden Beschäftigten (m/w/d) haben zudem Anspruch auf eine zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung unter Eigenbeteiligung. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme erfolgt bei Vorliegen der persönlichen und beamtenrechtlichen Voraussetzungen die Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Probe im gehobenen Polizeivollzugsdienst im Eingangsamt A 10 als Kriminaloberkommissar/Kriminaloberkommissarin. Die Qualifizierungsmaßnahme erfolgt in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz, auch mit Veranstaltungen an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am Campus Hahn.