Job-Nr. 8801632
LB

Physiotherapeut/in in der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle (m/w/d)

Landesregierung Brandenburg Heute veröffentlicht
Vollzeit
StandortCottbus, Brandenburg

Die kreisfreie Stadt Cottbus/Chóśebuz ist eine junge Universitäts- und traditionelle Parkstadt mit 100.000 Einwohnern/Einwohnerinnen und hoher Lebensqualität, moderner, digitaler Infrastruktur und einem breiten Bildungs- und Kulturangebot. Die Stadt Cottbus/Chóśebuz schreibt für den Fachbereich Gesundheit eine Stelle als Physiotherapeut/in in der Interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle (m/w/d) zur schnellstmöglichen unbefristeten Besetzung aus. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 30 Stunden.

Welche Arbeitsaufgaben erwarten Sie:

  • Physiotherapeutische Behandlung von Kindern im Vorschulalter mit Behinderungen, drohenden Behinderungen oder komplexen mehrfachen Beeinträchtigungen (ambulant und mobil) überwiegend Einzelbehandlung nach ärztlicher Verordnung
  • Befundaufnahme und Verlaufsdokumentation
  • Fachspezifische Beratung und Anleitung fachliche Beratung zur Hilfsmittelversorgung
  • Unterweisung im Hilfsmittelgebrauch und im Handling des Kindes (Pädagogen, Eltern, Betreuungspersonal)
  • Interdisziplinäre und fachübergreifende Zusammenarbeit Abstimmung im Team sowohl zur Planung der Diagnostik als auch der Behandlungs-/Förderungsplanung initial und im Verlauf unter Berücksichtigung der Gesamtentwicklung des Kindes (Komplexleistung)
  • Konsultationen mit den behandelnden Ärzten, dem Sozialpädiatrischem Zentrum, Fachärzten (z.B. Orthopäden, Neurochirurgen), Psychologen, Pädagogen sowie Sanitätshäusern und Kindereinrichtungen sowie Krankenkassen und Ämtern
  • Fachspezifische Dokumentation und Erstellung von Befundberichten

Wen suchen wir? Folgende Anforderungen werden gestellt:

  • staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Tätigkeit einer/eines Physiotherapeutin/en (m/w/d) Wir erwarten von Ihnen:
  • umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der Diagnostik und Förderung von Kindern dieser Altersgruppe mit Entwicklungsauffälligkeiten
  • umfassendes Fachwissen über die Entwicklung von Kindern insbesondere im (Säuglings-,) Kleinkind- und Vorschulalter
  • Erfahrungen in der Gesprächsführung und Beratung auch in schwierigen Situationen
  • Erfahrungen im Umgang mit (entwicklungsauffälligen) Kindern im (Säuglings-) Kleinkind- und Vorschulalter
  • ausgeprägte Fähigkeit sowohl zum interdisziplinären Arbeiten in einem Team als auch zu eigenständigem Arbeiten
  • Geduld, Einfühlungsvermögen und Freude an der Arbeit mit behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern und ihren Eltern/Familien
  • hohe Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung Interesse für neue Arbeitsansätze/Methoden hohe Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft Kritik- und Konfliktbereitschaft Führerschein Klasse B

Wünschenswert: Berufserfahrungen in einer Frühförderstelle oder vergleichbaren Einrichtung Kenntnisse und Erfahrungen in selbständiger Testdiagnostik Erfahrungen in der Versorgung von Kindern mit Behinderungen/drohenden Behinderungen in dieser Altersgruppe

Was bieten wir Ihnen?

  • Bezahlung nach Tarifvertrag – Entgeltgruppe 9a TVöD (mittlerer Dienst)
  • Zusatzversicherung für Arbeitnehmer/innen im öffentlichen Dienst (Betriebsrente)
  • eine zusätzliche Leistungsorientierte Bezahlung nach § 18 TVöD
  • Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen
  • 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
  • Gewährung eines kostenfreien Jobtickets oder eines Deutschlandticket-Job (mit Eigenanteil)
  • ein Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • stellenbezogene Fortbildungsmöglichkeiten

Als familienfreundliches Unternehmen bieten wir Ihnen darüber hinaus: Vereinbarkeit von Beruf und Familie flexible Arbeitszeiten

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung unabhängig von Ihrer ethnischen Herkunft, Ihres Geschlechts, Ihrer Behinderung, Ihrer Religion oder Weltanschauung, Ihres Alters, Ihrer Nationalität oder Ihrer sexuellen Identität. Die Stelle ist für schwerbehinderte bzw. gleichgestellte behinderte Menschen geeignet. Eine Ausübung der Tätigkeit auch in Teilzeit ist nicht ausgeschlossen. Zur Geltendmachung der Rechte für schwerbehinderte bzw. gleichgestellte behinderte Menschen ist mit Einreichung der Bewerbungsunterlagen die Vorlage der entsprechenden amtlichen Nachweise erforderlich. Schwerbehinderte bzw. gleichgestellte behinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir weisen darauf hin, dass bei einer möglichen Zuschlagserteilung ein erweitertes Führungszeugnis gemäß §30a, 31 BZRG i.V.m. § 72 KJHG abgefordert wird. Für die Besetzung der Stelle ist ein vollständiger Masernimpfschutz gesetzlich vorgeschrieben. Bei einer möglichen Zuschlagserteilung muss der Nachweis hierüber zwingend vorliegen.

Über den Arbeitgeber

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