Polizeiärztin / Polizeiarzt (w/m/d) (Arzt/Ärztin)
Über uns
Wir als Zentralstelle der deutschen Polizei tragen zusammen mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder aktiv zur inneren Sicherheit Deutschlands bei. Wir führen Ermittlungsverfahren, schützen die Mitglieder der Verfassungsorgane des Bundes, arbeiten national und international eng mit anderen Sicherheitsbehörden zusammen, analysieren, forschen und entwickeln neue Techniken und Methoden zur Kriminalitätsbekämpfung im 21. Jahrhundert – und das in einem Team mit über 70 verschiedenen Berufsgruppen.
Aufgaben
- Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Untersuchungen zur Lebenszeitverbeamtung für den Polizeivollzugsdienst sowie Erstellen von Gutach-ten zur Feststellung der Polizeidienstfähigkeit gemäß PDV 300 und Bundesbeamten-gesetz
- Beratung in allen polizeiärztlichen und medizinischen Fragen, die im Zusammenhang mit polizeilichen Aufgaben und Einsätzen stehen
- Umfassende Impftätigkeit und reisemedizinische Beratung
- Mitarbeit bei der personalärztlichen Betreuung (sonstige Einstellungs- und Eignungs-untersuchungen, Erstellung von Leistungsbildern) und ggf. Vertretungstätigkeit bei der betriebsärztlichen Betreuung der Beschäftigten des BKA je nach fachlichen Vor-kenntnissen und nach Einarbeitung.
Die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung wird aus folgenden Gründen vorausgesetzt: Dienstreisen, im Rahmen von Tagungen oder Besuchen/Tätigkeiten an weiteren BKA-Standorten etc. - Gelegentlich, bis zu 4x/Jahr - Länge der Dienstreisen von 1 bis 5 Tage - Inland - Polizeiärztliche Begleitung von operativen Einsätzen, ggf. auch in Amtshilfe - sehr selten, bis zu 1-2x/ Jahr - in der Regel gut planbar - durchschnittliche zu erwartende Dauer 1-3 Tage - Präsenz zu besonderen Anlässen, z.B. bei besonderen Ereignissen oder Krisenlagen. Aufgrund der bestehenden Tätigkeitsanforderungen mit Publikumsverkehr erfolgt die Tätigkeit in der Regel in Präsenz vor Ort. Diese Rahmenbedingungen sind dynamisch. Veränderungen im Zusammenhang mit der Aufga-benwahrnehmung können Anpassungen oder Verschiebungen erforderlich machen.
Unsere Erwartungen
- Facharztqualifikation vorzugsweise Allgemeinmedizin oder Innere Medizin bzw. sons-tige Facharztqualifikation mit zusätzlichen guten allgemeinmedizini-schen/internistischen Kenntnissen, z.B. gerne auch Facharztqualifikation Psychiatrie, Orthopädie, Anästhesie
- Eine mindestens 2,5-jährige einschlägige praktische Berufserfahrung in Fachgebieten der unmittelbaren Patientenversorgung
On Top
- Sie bringen ein breites ärztliches Fachwissen und Erfahrungen in der Begutachtung mit.
- Sie besitzen gute Kenntnisse in der Durchführung sowie der Beurteilung medizinischer Funktionsdiagnostik (z.B. EKG, Belastungs-EKG, Lungenfunktion, Seh- und Hörtest).
- Sie haben notfallmedizinische und reisemedizinische Qualifikationen/Erfahrungen.
- Sie haben zusätzliche betriebsärztliche Kenntnisse/Erfahrungen/Qualifikationen wie die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin oder den Facharzt Arbeitsmedizin.
- Prozess- und effizienzorientiertes Arbeiten ist für Sie selbstverständlich.
- Sie stehen Veränderungen offen gegenüber, bringen eigene Ideen aktiv ein und bilden sich kontinuierlich weiter.
- Sie zeichnen sich durch eine ausgeprägte Teamfähigkeit und Sozialkompetenz aus, da-bei sind Ihnen Kommunikation auf Augenhöhe und Empathie besonders wichtig.
- Sie haben eine sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, verfügen über gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, sind belastbar sowie selbstständig und flexibel bei der Aufgabenerledigung.
Das bieten wir – Benefits für Mitarbeitende
- Ein gutes Gefühl: sinnstiftender Job in einer oberen Bundesbehörde mit spannenden, vielseitigen und herausfordernden Aufgaben
- Teamkultur: Offene Kommunikation, flache Hierarchien und ein Arbeiten in interdis-ziplinären Teams, in denen Zusammenarbeit, Kreativität und gegenseitige Unterstüt-zung im Fokus stehen
- Work-Life-Balance: 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31.12. arbeitsfrei, flexible Arbeitszeitgestaltung unter Berücksichtigung der Präsenzanforderungen des Ärztlichen Dienstes, Teilzeit in verschiedenen Modellen
- Direkte Verbeamtung in A13h/A14: Eine Planstelle der Besoldungsgruppe A14 steht zur Verfügung. Die Ernennung erfolgt unter Berücksichtigung der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen. Beamtinnen und Beamte werden nach Freigabe mit dem Ziel der Ver-setzung in das BKA abgeordnet
- Rundum versorgt: private Krankenversicherung und Beihilfeberechtigung Bund, at-traktive Pension im Alter
- Immer up to date: umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungsangebot
- Wir kümmern uns: Eltern-Kind-Büros, Vermittlung und Unterstützung bei der Kinder- und Ferienbetreuung (Wiesbaden) und Pflege
- Entspannt zur Arbeit: mit Jobticket und kostenfreien Parkplätzen direkt vor der Tür.
Unterstützen Sie das Team des Ärztlichen Dienstes des Bundeskriminalamtes als Polizeiärztin/Polizeiarzt in der Durchführung von Eignungsuntersuchungen mit der Beurteilung zur Polizeidiensttauglichkeit sowie der Begutachtungen zur Polizeidienstfähigkeit. Der Ärztliche Dienst besteht aus dem Betriebsärztlichen und dem Polizeiärztlichen Dienst mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten. Wir beraten u.a. in allen polizeiärztlichen und medizinischen Fragen im Zusammenhang mit polizeilichen Einsätzen. Machen auch Sie das Richtige und bewerben Sie sich jetzt!
Wissenswertes
- Das Einverständnis zur Durchführung einer einfachen Sicherheitsüberprüfung nach § 8 SÜG (Sicherheitsüberprüfungsgesetz) ist Voraussetzung für eine Bewerbung. Diese Sicherheitsüberprüfung darf nicht zum Ergebnis haben, dass ein Sicherheitsrisiko vorliegt, das der sicherheitsempfindlichen Tätigkeit entgegensteht (§ 14 SÜG).
- Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerberinnen in diesen Bereichen bevorzugt berücksichtigt.
- Wir fördern die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben. Bei formeller Eignung werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen zu Auswahlverfahren zugelassen und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird nur das Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
- Für uns zählt das Können; nicht die sexuelle Orientierung oder Identität, die Religion oder die Herkunft. Wir begrüßen daher Bewerbungen aller Menschen.