Sachbearbeitung in der Vergabestelle ZB 1 - Vergabestelle (Kennziffer: 11/4/ZB1/2026) (m/w/d)
Menschen mit einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ein Nachweis über die Schwerbehinderteneigenschaft ist der Bewerbung beizufügen.
- Vorbereitung und Durchführung von nationalen und EU-weiten Vergabeverfahren
- Erstellung von Vergabe-/Vertragsunterlagen inklusive Bewertungsmatrizen und Unterstützung von Fachabteilungen bei der Erstellung von Leistungs-, Eignungs- und Bewertungskriterien
- Beratung von Fachabteilungen bei vergaberechtlichen Fragestellungen sowie vergaberechtlicher Prüfung der Leistungsbeschreibung sowie der Eignungs- und Zuschlagskriterien
- Durchführung des Vergabeverfahrens (Erarbeitung Zeitplan, Bearbeitung von Bieterfragen, Auswertung der Angebote, Vorschlag für den Zuschlag)
- Dokumentation des Vergabeverfahrens und Führen der Vergabeakte
- Rechnungsbearbeitung
- Bearbeitung von Leistungsstörungen im Rahmen der Vertragsdurchführung
- Durchführung von Angebotsanfragen über die Vergabeplattform
- Bearbeitung von Nachprüfungsanträgen
- Terminüberwachung der Vergabeverfahren und die Erstellung von Vergabevermerken
- Mitarbeit in landesweiten Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften
- Nachweis der Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst (z. B. Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Bachelor of Arts, Verwaltungsfachwirt oder Angestelltenlehrgang Teil II für die öffentliche Verwaltung) oder
- Abgeschlossenes Studium mit betriebswirtschaftlichem, verwaltungswissenschaftlichem oder juristischem Schwerpunkt oder
- eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten (m/w/d) bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mehrjährige Erfahrung im kaufmännischen Bereich vorzugsweise bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
- idealerweise einschlägige Berufserfahrung
- wünschenswert sind Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich Vergaberecht sowie Rechtskenntnisse (VgV, UVgO, GWB, VOL/B, Verwaltungsvorschriften Vergaberecht Rheinland-Pfalz)
- eine schnelle Auffassungsgabe sowie Denk- und Urteilvermögen
- Schriftliches und mündliches Ausdruckvermögen
- sorgfältige Arbeitsweise
- Soweit es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine sogenannte „sicherheitsempfindliche Tätigkeit“ handelt, ist die endgültige Übertragung dieser Stelle abhängig von der erfolgreich und erkenntnisfrei abgeschlossenen Sicherheitsüberprüfung nach dem LSÜG (Landessicherheitsüberprüfungsgesetz).
- Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs.1 Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt.
- Unser Angebot
- Im Rahmen der Unterstützung einer guten
- Work-Life-Balance sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir eine möglichst flexible Dienstzeitgestaltung.
- Das Wohlbefinden unserer Beschäftigten steht an oberster Stelle und wird daher durch ein ausgeprägtes Behördliches Gesundheitsmanagement unterstützt.
- Wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wertschätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung.
Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen ist grundsätzlich eine Einstellung in einem Beamtenverhältnis bis zur Besoldungsgruppe A 11 LBesG möglich. Alternativ kann bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen eine Einstellung im Beschäftigtenverhältnis bis zur Entgeltgruppe 9b des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) erfolgen. Die Besoldungs-/Entgelttabelle finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/ Die zu besetzenden Stellen umfassen eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden (Tarif) oder 40 Stunden (Beamte) und sind für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Wir bieten Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität. Wir sind bestrebt, den Frauenanteil unserer Beschäftigten zu erhöhen und daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert.
Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen. Die Verwaltungsvorschrift, die 'Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ finden Sie zu Informationszwecken auf der Website karriere/downloads unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website karriere/downloads unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige/Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind.
