Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich der polizeilichen Opferberatung im Sachbereich 15 des Führungsstabes
Im Polizeipräsidium Koblenz sorgen ca. 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit der Bevölkerung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie können uns bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen!
Ihre Aufgaben sind insbesondere:
- Beratung von Opfern, Zeugen und Angehörigen nach Straftaten oder schädigenden Ereignissen; Durchführung insbesondere von Stabilisierungsgesprächen mit dem Ziel, die Betroffenen in die Lage zu versetzen, andere Beratungs- und Unterstützungsstellen aufzusuchen.
- Die polizeiliche Opferberatung informiert über den Ablauf eines Strafverfahrens, die Rechte und Pflichten der Opfer sowie über bestehende Hilfsangebote und Möglichkeiten der Opferentschädigungen.
- Fallbezogene Zusammenarbeit mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie Beratung und Information von Polizeibediensteten zum Thema Opferhilfen.
- Entwicklung und Durchführung von behördeninternen Informationsveranstaltungen zur Sensibilisierung von Polizeibeamtinnen und Polizei-beamten.
- Die polizeiliche Opferberatung wirkt auf eine Professionalisierung der Beratung von Opfern in ihrem Präsidium hin und informiert über länder- und regionalspezifische Opferhilfeeinrichtungen.
- Netzwerkarbeit, Beratung und Zusammenarbeit mit polizeilichen und außer-polizeilichen (insbesondere regionalen) Opferhilfeeinrichtungen, Institutionen und Behörden.
- Fachliche Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen sowie themenorientierte Öffentlichkeitsarbeit nach innen und nach außen im Präsidialbereich.
- Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung an der Hochschule der Polizei RLP.
Bildungsabschluss Wir erwarten:
- abgeschlossenes Studium in Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Bachelor of Arts Soziale Arbeit, ggf. Heilpädagogik mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbare Studiengänge und praktische Erfahrungen im entsprechenden Berufsbild Anforderungen
- pädagogische Kenntnisse hohe Fachkompetenz
- gute Auffassungsgabe gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- gutes Denk- und Urteilsvermögen hoher Einfallsreichtum und Eigeninitiative
- hohe Entschlusskraft und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
- Belastbarkeit hohes Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft
- Organisationsfähigkeit und Flexibilität
- Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
- gute Kenntnisse im Umgang mit dem Betriebssystem Microsoft Windows und den Microsoft Office-Anwendungen
- Einsatzbereitschaft, auch über die tägliche Arbeitszeit hinaus sowie, - ggf. in Form der Rufbereitschaft - auch am Wochenende
- Bereitschaft zur Aneignung grundlegender Kenntnisse in polizeilichen Bearbeitungs- und Auswertesystemen, sowie dem Präventionskalender
- Bereitschaft, sich wesentliche Kenntnisse aus dem Straf-, Polizei- und Verkehrsrecht sowie der entsprechenden Richtlinien zeitnah anzueignen
- Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung
- Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B
Sonstiges Das bieten wir:
- einen attraktiven, vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem dynamischen, motivierten und kollegialen Team mit einem offenen und konstruktiven Miteinander
- tarifvertragliche Leistungen, einschließlich einer jährlichen Jahressonder-zahlung
- individuelle und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten
- tariflicher Erholungsurlaub sowie betriebliche Altersvorsorge
- eine attraktive, leistungsgerechte Vergütung
- wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wert-schätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung
- Dienstrad-Leasing über Deutsche Dienstrad GmbH
- ein behördliches Gesundheitsmanagement und vieles mehr Unterstützung flexibler Arbeitszeitgestaltung sowie flexibler Arbeitszeitformen wie Homeoffice und ggf. Telearbeit
Stellenangebotsart Im Beruf Arbeitgeber/Dienstherr Land Rheinland-Pfalz Einsatzdienststelle Polizeipräsidium Koblenz Arbeitsort Koblenz Beginn der Tätigkeit Zum nächstmöglichen Zeitpunkt Offene Stellen 1 Befristete Beschäftigung unbefristet Arbeitszeit 39 & 19,5 Stunden (Stellenanteil von je 100 % & 50 %) Stellenbeschreibung Das Polizeipräsidium Koblenz besetzt mehrere unbefristete Stellen neu: Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich der polizeilichen Opferschutzberatung im Sachbereich 15 des Führungsstabes Dienstort: Koblenz Starttermin: nächstmöglich Wochenarbeitszeit: 39 & 19,5 Stunden (Stellenanteil von je 100 % & 50 %) Entgelt: S 12 TV-L Bewerbungsfrist: 26.08.2026
Unsere Grundsätze: Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz verschiedenen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität. Das Polizeipräsidium Koblenz fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Möglichkeit der flexiblen Arbeitsgestaltung. Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) bevorzugen wir bei gleicher Eignung. Bewerbungen richten Sie bitte per E-Mail im PDF-Format (max. Gesamtgröße 5 MB, in einer Datei) an PPKoblenz.PV3-Bewerbungen(at)polizei.rlp.de oder schriftlich (nur Kopien, Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet, sondern nach Abschluss des Verfahrens datenschutzrechtlich vernichtet, Bewerbungsmappen sind entbehrlich) an das Polizeipräsidium Koblenz Referat PV 3 z. Hd. Frau Bauer Moselring 10-12, 56068 Koblenz. Bewerbungs- oder Reisekosten können nicht übernommen werden. Eine Einstellung in den öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz darf nur erfolgen, wenn Sie die Gewähr dafür bieten, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung für Rheinland-Pfalz einzutreten. Im Falle einer Einladung zum Auswahlgespräch übersenden wir Ihnen mit der Einladung per E-Mail die Verwaltungsvorschrift ‚Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ vom 7. Juli 2025, die zugehörige ‚Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst‘ (Anlage 1) sowie die ‚Liste extremistischer Organisationen‘ (Anlage 2) mit der Bitte, die unterschriebene Erklärung zur Verfassungstreue zum Auswahlgespräch mitzubringen. Die Berücksichtigung der Bewerbung im Auswahlverfahren ist abhängig von der elektronischen Übersendung der ausgefüllten und unterzeichneten Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung gem. § 67 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 POG; eine Ablichtung Ihres Personalausweises oder Reisepasses ist beizufügen. Mit der Abgabe der Erklärung stimmen Sie – vorbehaltlich des Vorliegens der formalen Bewerbungsvoraussetzungen – einer Überprüfung Ihrer Person anhand eines Datenabgleichs mit den Datenbeständen u. a. der Polizeien des Bundes und der Länder sowie des Verfassungsschutzes zu, vgl. § 67 Abs. 3 Satz 2 POG. Die Zustimmungserklärung zur Zuverlässigkeitsüberprüfung finden Sie auf der Website https://www.polizei.rlp.de/karriere/downloads unter dem Reiter ‚Für die Bewerbung als Verwaltungsbeamtin/Verwaltungsbeamter sowie Tarifbeschäftige / Tarifbeschäftigter‘. Es wird darauf hingewiesen, dass die zu unterzeichnenden Unterlagen im späteren Verlauf des Auswahlverfahrens im Original vorzulegen sind. Ansprechpartner Auskünfte zum Auswahlverfahren: Sachbearbeiterin in der Personalverwaltung Frau Bauer (0261 103 52332) Auskünfte zur Stelle: Leiterin des Sachbereichs 15, Zentrale Prävention Frau Linker (0261 103 51150).

