Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich der polizeilichen Opferberatung (Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin)
Im Polizeipräsidium Koblenz sorgen ca. 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit der Bevölkerung im nördlichen Rheinland-Pfalz. Sie können uns bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen!
Unsere Grundsätze: Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz beschäftigt viele Menschen in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und mit ganz verschiedenen Qualifikationen. Wir fördern aktiv die Gleichbehandlung aller Menschen und wünschen uns daher Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung oder der sexuellen Identität. Das Polizeipräsidium Koblenz fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Möglichkeit der flexiblen Arbeitsgestaltung. Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) bevorzugen wir bei gleicher Eignung.
Ihre Aufgaben sind insbesondere:
- Beratung von Opfern, Zeugen und Angehörigen nach Straftaten oder schädigenden Ereignissen; Durchführung insbesondere von Stabilisierungs-gesprächen mit dem Ziel, die Betroffenen in die Lage zu versetzen, andere Beratungs- und Unterstützungsstellen aufzusuchen.
- Die polizeiliche Opferberatung informiert über den Ablauf eines Strafverfahrens, die Rechte und Pflichten der Opfer sowie über bestehende Hilfsangebote und Möglichkeiten der Opferentschädigungen.
- Fallbezogene Zusammenarbeit mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie Beratung und Information von Polizeibediensteten zum Thema Opferhilfen.
- Entwicklung und Durchführung von behördeninternen Informations-veranstaltungen zur Sensibilisierung von Polizeibeamtinnen und Polizei-beamten.
- Die polizeiliche Opferberatung wirkt auf eine Professionalisierung der Beratung von Opfern in ihrem Präsidium hin und informiert über länder- und regionalspezifische Opferhilfeeinrichtungen.
- Netzwerkarbeit, Beratung und Zusammenarbeit mit polizeilichen und außer-polizeilichen (insbesondere regionalen) Opferhilfeeinrichtungen, Institutionen und Behörden.
- Fachliche Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen und Veranstaltungen sowie themenorientierte Öffentlichkeitsarbeit nach innen und nach außen im Präsidialbereich.
- Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung an der Hochschule der Polizei RLP
Wir erwarten:
- abgeschlossenes Studium in Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Bachelor of Arts Soziale Arbeit, ggf. Heilpädagogik mit staatlicher Anerkennung oder vergleichbare Studiengänge und praktische Erfahrungen im entsprechenden Berufsbild
- pädagogische Kenntnisse
- hohe Fachkompetenz
- gute Auffassungsgabe
- gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- gutes Denk- und Urteilsvermögen
- hoher Einfallsreichtum und Eigeninitiative
- hohe Entschlusskraft und die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten
- Belastbarkeit
- hohes Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft
- Organisationsfähigkeit und Flexibilität
- Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
- gute Kenntnisse im Umgang mit dem Betriebssystem Microsoft Windows und den Microsoft Office-Anwendungen
- Einsatzbereitschaft, auch über die tägliche Arbeitszeit hinaus sowie, - ggf. in Form der Rufbereitschaft - auch am Wochenende
- Bereitschaft zur Aneignung grundlegender Kenntnisse in polizeilichen Bearbeitungs- und Auswertesystemen, sowie dem Präventionskalender
- Bereitschaft, sich wesentliche Kenntnisse aus dem Straf-, Polizei- und Verkehrsrecht sowie der entsprechenden Richtlinien zeitnah anzueignen
- Bereitschaft zur Aus- und Fortbildung
- Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B
Das bieten wir:
- einen attraktiven, vielseitigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem dynamischen, motivierten und kollegialen Team mit einem offenen und konstruktiven Miteinander
- tarifvertragliche Leistungen, einschließlich einer jährlichen Jahressonder-zahlung
- individuelle und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten
- tariflicher Erholungsurlaub sowie betriebliche Altersvorsorge
- eine attraktive, leistungsgerechte Vergütung
- wir legen Wert auf persönliche Gestaltungsspielräume in einer wert-schätzenden, vertrauensvollen Arbeitsumgebung und geben Möglichkeiten zur gezielten, fachlichen Aus- und Weiterbildung
- Dienstrad-Leasing über Deutsche Dienstrad GmbH
- ein behördliches Gesundheitsmanagement und vieles mehr - Unterstützung flexibler Arbeitszeitgestaltung sowie flexibler Arbeitszeitformen wie Homeoffice und ggf. Telearbeit
Das Polizeipräsidium Koblenz besetzt mehrere unbefristete Stellen neu: Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich der polizeilichen Opferberatung im Sachbereich 15 des Führungsstabes Dienstort: Koblenz Starttermin: nächstmöglich Wochenarbeitszeit: 39 Stunden & 19,5 Stunden (Stellenanteil von je 100 % & 50 %) Entgelt: S 12 TV-L Bewerbungsfrist: 26.08.2026
Ergänzende Informationen:
- Homeoffice:
- Umfang: Nach Vereinbarung
- Anforderungen an den Bewerber:
- Grundkenntnisse: Pädagogische Psychologie, Schulpsychologie
- Erweiterte Kenntnisse: Microsoft Office